Leseherbst – Buchtipps

Die Charité – Historisches von Ulrike Schweikert
Geschichten von Leben und Tod, von Hoffnung und Schicksal im berühmtesten Krankenhaus Deutschlands. 1831 geht in Berlin die Angst um, die Cholera könnte Deutschland erreichen – und als auf einem Spreekahn ein Schiffer unter grauenvollen Schmerzen stirbt, nimmt das Schicksal seinen Lauf. In der Charité versuchen Professor Dieffenbach und seine Kollegen fieberhaft, ein Heilmittel auszumachen.

Der Spielmann – Historisches von Oliver Pötzsch
1486: Knittlingen ist ein ruhiger Ort im Kraichgau. Bis zu dem Tag, als die Gaukler in die Stadt kommen – und plötzlich Kinder verschwinden. Johann Georg, genannt „Faustus“, der Glückliche, kümmert das nicht. Ihn interessiert nur der Spielmann und Magier Tonio del Moravia: Von dem blassen Mann mit den stechend schwarzen Augen, der Johann eine große Zukunft als Gelehrter voraussagt, geht eine seltsame Faszination aus.

Fünf plus drei – Krimi von Arne Dahl
Sam Berger wird gejagt – für einen Mord, den er nicht begangen hat. Doch dann braucht der Geheimdienst seine Hilfe: Der unter dem Tarnnamen Carsten operierende Ex-Geheimdienstler hält ein Mädchen in seiner Gewalt. Und Sam Berger ist der einzige, der sie finden kann.

Opfer 2117 – Krimi von Jussi Adler Olson
An Zyperns Küste wird eine tote Frau aus dem Nahen Osten angespült: Auf der ›Tafel der Schande‹ in Barcelona, wo die Zahl der im Meer ertrunkenen Flüchtlinge angezeigt wird, ist sie ›Opfer 2117. Doch sie ist nicht ertrunken, sondern ermordet worden. Der achte Fall für Kommissar Mork und das Sonderdezernat Q.

Das Alpaka – Niederrhein-Krimi von Hesse / Wirth
Am Niederrhein brodelt es: Die Kiesindustrie mit ihrem Landhunger trifft auf Widerstand – und spaltet Generationen. Junge Öko-Bauern geraten in Konflikt mit ihren konventionell ackernden Vätern und wollen zu allem Überfluss auch noch Alpakas züchten! Der Streit eskaliert, als ein Bauer tot im Schweinekoben gefunden wird.

Einfach leben – Satire von Herman Koch
Eine herrlich böse Satire auf einen Autor, der mit einem Selbsthilfebuch reich und berühmt geworden ist – und selbst sein Leben vergurkt.

Eine fast perfekte Familie – Familiengeschichte von Meg Mitchell Moore
Tolle Jobs, perfekte Zähne und ein schickes Haus nicht weit von der Golden Gate Bridge: Die Hawthornes dachten eigentlich, sie hätten es geschafft. Dass die älteste Tochter Angela kurz vor dem Sprung auf die Elite-Uni Harvard steht, ist da nur standesgemäß. Wenn nicht plötzlich der Verdacht aufkäme, Angela habe von der Nachbarin Aufputschmittel gestohlen … Und nicht nur die Älteste macht den Hawthornes Sorgen.

Erebos 2 – „All age“ von Ursula Poznanski
Erebos ist zurück… und hat dazugelernt. Als Nick auf seinem Smartphone ein vertrautes Icon in Gestalt eines roten E entdeckt, glaubt er zuerst an einen Zufall. Aber dann wird ihm klar: Erebos hat ihn wiedergefunden …